Sat

12

Oct

2013

Video über die Situation des AKWs in Fukushima

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Thu

10

Oct

2013

Fukushima - schleichende Gefahr aus Japan

Soeben habe ich einen Artikel "Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit" gelesen, der mich sehr erschrocken hat. Darin werden die Auswirkungen von Fukushima beschrieben, schlimmer aber noch: es wird eine sehr alarmierende Prognose für die Zukunft gegeben. Demnach steht uns die größte Katastrophe noch bevor.

 

Konkret geht es um die noch in einem beschädigten Becken eingelagerten Brennelemente. "Die rund 400 Tonnen wiegenden Brennelemente in diesem Becken könnten 15.000-mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Bombe von Hiroshima."

Nach dem Artikel hat die Eigentümerfirma des Atomkraftwerks weder die finanziellen Mittel noch die technische Ausstattung, um die Brennelemente aus dem leckenden, instabilen Becken zu bergen. "Wenn der Versuch scheitert und die Brennstäbe mit Luft in Berührung kommen, werden sie sich entzünden und Radioaktivität in unvorstellbarer Menge in die Atmosphäre freisetzen"

 

Doch diese Unfähigkeit darf nicht zu einer globalen Umweltkatastrophe führen. Die Weltgemeinschaft muss sich hier einmischen und das Schlimmste verhindern. "Eine neue Kernschmelze in der Einheit 4 würde einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen."

 

Versteht mich nicht falsch: Ich möchte hier keine Weltuntergangsstimmung verbreiten. Doch wenn die Situation wirklich so gefährlich ist, wie in dem Artikel beschrieben wird, möchte ich gewiss nicht untätig sein. Bitte lest den Artikel und überlegt, ob ihr die Petition unterzeichnen möchtet. Vielen Dank

 

Anbei drei Links, der Artikel im Original auf Englisch, die deutsche Übersetzung und eine Petition, die sich an den UN General Sekretär richtet.

 

Original Artikel auf Englisch:
http://warisacrime.org/content/crisis-fukushima-4-demands-global-take-over

 

Artikel (deutsche Übersetzung):
http://www.sonnenseite.com/Eine+Welt,Der+gefaehrlichste+Moment+in+der+Geschichte+der+Menschheit,18,a26629.html

Petition (englisch):
http://act.rootsaction.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=859

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Thu

03

Oct

2013

Post-Wachstum

Wie kommt es, dass Arte es immer wieder schafft, meine Gedanken in Worte zu fassen? Jeder der Gedanken der Journalistin Karin de Miguel Wessendorf in der Einleitung der Reportage "Weniger ist mehr" (01.Oktober 2013) kommt mir mehr als bekannt vor:

 

"Eigentlich bin ich ein umweltbewusster Mensch, ich versuche Energie zu sparen, fahre so oft wie möglich mit dem Fahrrad - jedenfalls bei gutem Wetter - und ich kaufe meistens Bio-Produkte."

 

"Doch es fühlt sich zunehmend falsch an, wenn ich Fleisch oder importierte Lebensmittel esse oder wenn ich mir überlege, ob ich mir ein neues Handy kaufe, das mehr kann."

 

"Ganz zu schweigen von der Menge an Plastikverpackungen, die ich jede Woche entsorge."

 

Gut, ich esse schon länger kein Fleisch mehr und habe mir vor einigen Wochen ein gebrauchtes Smartphone angeschafft. Doch alle anderen Gedanken schwirren auch mir regelmäßig durch den Kopf - oft gefolgt von einem ständig lauernden, schlechten Gewissen.

 

Die entscheidende Frage, die ich mir vermehrt stelle, ist allerdings:

Wie kann es auf einer begrenzten Welt mit begrenzten Ressourcen unaufhörliches Wachstum geben?

 

Logisch betrachtet ist das unmöglich. Doch auf dieser Unmöglichkeit ist unsere gesamte Wirtschaft begründet. Werbung trichtert uns ein, wir bräuchten immer das Neueste vom Neuen. Das alte, ersetzte Produkt landet dann einfach auf dem Müll - oder verstaubt zunächst im Keller.

 

Ich weiß, dass ein gesellschaftlicher Wandel zur Post-Wachstum Gesellschaft möglich ist, denn er hat längst begonnen: Kaum einer meiner Freunde besitzt ein Auto - hingegen findet Bike-Sharing bei immer mehr Menschen in immer mehr Städten Zulauf.

 

Ich möchte mich hiermit der Post-Wachstum Bewegung anschließen! Auf dieser Plattform werde ich von meinen Erfahrungen berichten, um anderen damit eine Hilfe bei der eigenen Umsetzung zu sein.

 

Also los, fangen wir an: Tretet in die Pedale Leute!

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Sport statt Pillen

Regelmäßiger Sport kann Medizin überflüssig machen! Endlich wurde im British Medical Journal (BMJ) eine wissenschaftliche Studie von Huseyin Naci und John P A Ioannidis veröffentlicht, die bestätigt: Gezieltes Training führt z.B. bei Diabetes und Herzerkrankungen zu positiven Ergebnissen. 

Leben ohne Plastik

Zwei Dokumentationen haben mich diese Woche erschüttert und dazu angeregt, meine Lebens- und Konsumweise zu überdenken.

 

Das war zum einen

"Unser täglich Gift" (16.07.2013) auf arte und

"Experiment - Leben ohne Plastik" (19.07.2013) auf ARD.

 

Beide Sendungen informieren über die Gefahren von Schadstoffen aus Plastik. Bei einer einer Familie, die wie die Mutter selbst sagte "viel Bio einkauft", wurden im Urin von allen Familienmitgliedern Schadstoffe nachgewiesen. Dann unterzog sich die Familie einem vierwöchigen Experiment, für das sie (fast) alles aus Plastik aus ihrem Haus verbannte. Von der Zahnbürste über den Putzeimer bis zu den DVDs hin. Am schwierigsten fiel es der Familie auch beim Einkauf von Nahrungsmitteln Plastik zu vermeiden. Fast alle Lebensmittel sind nur in Plastikverpackung zu finden – selbst in der Bio-Abteilung oder im Reformhaus.

 

Das ist nicht belanglos, denn auch in den Lebensmitteln, die in Plastik verpackt waren, wurden Schadstoffe nachgewiesen. Vor allem aber in stark Fetthaltigem, wie z.B. Käse.

 

Nach vier Wochen ohne Plastik sanken die gemessenen Schadstoffwerte im Urin um 80%, beziehungsweise waren sie bei manchen Familienmitgliedern gar nicht mehr nachweisbar.

 

Jetzt könnten Sie den Gedanken haben "Na und? Warum stören die Schadstoffe denn?". Und genau hier liegt das Problem. Da den Behörden keine negativen Auswirkungen von geringen Schadstoffmengen bekannt sind, sind Plastikverpackungen und niedrige Schadstoffwerte in Lebensmitteln zugelassen.

 

Verschiedene Forscher kamen jedoch zu einem anderen Urteil: Da wir verschiedenste Lebensmittel konsumieren trifft in unserem Körper ein Schadstoffmix zusammen, dessen kombinierte Wirkung der Schadstoffe noch nicht abschätzbar ist. Erste Labortest (Versuch mit Ratten), in denen solche Kombinationswirkungen untersucht wurden, sollten uns allerdings alarmieren. Es scheint, als würde solch ein Schadstoffmix zum Beispiel zu einer Missbildung der Geschlechtsorgane führen.

 

Ich finde das alles höchst bedenklich. Heute habe ich versucht, nur Lebensmittel ohne Plastikverpackung zu kaufen. Fast unmöglich!

 

Dagegen möchte ich etwas tun. Genaueres dazu hier in Kürze. Auf Mitstreiter freue ich mich! (Kontaktaufnahme gerne via Kontaktformular)

Zwei Dokumentationen haben mich diese Woche erschüttert und dazu angeregt, meine Lebens- und Konsumweise zu überdenken.

 

Das war zum einen

"Unser täglich Gift" (16.07.2013) auf arte und

"Experiment - Leben ohne Plastik" (19.07.2013) auf ARD.

 

Beide Sendungen informieren über die Gefahren von Schadstoffen aus Plastik. Bei einer Familie, die, wie die Mutter selbst sagte, "viel Bio einkauft", wurden im Urin von allen Familienmitgliedern Schadstoffe nachgewiesen. Dann unterzog sich die Familie einem vierwöchigen Experiment, für das sie (fast) alles aus Plastik aus ihrem Haus verbannte. Von der Zahnbürste über den Putzeimer bis zu den DVDs hin. Am schwierigsten fiel es der Familie auch beim Einkauf von Nahrungsmitteln Plastik zu vermeiden. Fast alle Lebensmittel sind nur in Plastikverpackung zu finden – selbst in der Bio-Abteilung oder im Reformhaus.

 

Das ist nicht belanglos, denn auch in den Lebensmitteln, die in Plastik verpackt waren, wurden Schadstoffe nachgewiesen. Vor allem aber in stark Fetthaltigem, wie z.B. Käse.

 

Nach vier Wochen ohne Plastik sanken die gemessenen Schadstoffwerte im Urin um 80%, beziehungsweise waren sie bei manchen Familienmitgliedern gar nicht mehr nachweisbar.

 

Jetzt könnten Sie den Gedanken haben "Na und? Warum stören die Schadstoffe denn?". Und genau hier liegt das Problem. Da den Behörden keine negativen Auswirkungen von geringen Schadstoffmengen bekannt sind, sind Plastikverpackungen und niedrige Schadstoffwerte in Lebensmitteln zugelassen.

 

Verschiedene Forscher kamen jedoch zu einem anderen Urteil: Da wir verschiedenste Lebensmittel konsumieren, trifft in unserem Körper ein Schadstoffmix zusammen, dessen kombinierte Wirkung der Schadstoffe noch nicht abschätzbar ist. Erste Labortest (Versuch mit Ratten), in denen solche Kombinationswirkungen untersucht wurden, sollten uns allerdings alarmieren. Es scheint, als würde solch ein Schadstoffmix zum Beispiel zu einer Missbildung der Geschlechtsorgane führen.

 

Ich finde das alles höchst bedenklich. Heute habe ich versucht, nur Lebensmittel ohne Plastikverpackung zu kaufen. Fast unmöglich!

 

Dagegen möchte ich etwas tun. Genaueres dazu hier in Kürze. Auf Mitstreiter freue ich mich! (Kontaktaufnahme gerne via Kontaktformular)

Interview mit einer Toxikologin

Angela Hachmeister (NDR.de) befragte die Toxikologin Dr. Marike Kolossa zu den möglichen Gesundheitsrisiken von Plastik (11.07.2013). Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

 

"Welche Kunststoffe sind besonders riskant?"

Kolossa: "Die Phthalate lösen wegen ihrer hormonartigen Wirkung zunehmend Besorgnis aus. [...] Bei praktisch jedem sind die Weichmacher im Urin nachweisbar."

 

"Welche Gesundheitsgefahren drohen?"

Kolossa: "In Kunststoff sind Substanzen enthalten, von denen man weiß oder befürchtet, dass sie die Fruchtbarkeit oder auch Entwicklung, das Verhalten und den Stoffwechsel stören oder Fettleibigkeit, Diabetes oder Allergien fördern können."

 

"Gibt es besonders gefährdete Personen?"

Kolossa: "Phthalate wirken besonders auf die sexuelle Entwicklung [...]"